Archiv für das Thema 'Kenia'

Meja Mwangi: Big Chiefs

Anna 8. August 2009

 „Big Chiefs“ ist der Beitrag des kenianischen Autors Meja Mwangi zu dem Projekt „Rwanda - écrire par devoir de mémoire“, in dessen Rahmen zehn afrikanische Schriftsteller Ruanda im Jahr 1998 besuchten. Dabei sahen sie die Stätten des Genozid aber sie sprachen auch mit Opfern und Tätern. Auf Deutsch gibt es bisher neben den „Big Chiefs“ folgende Titel aus dem Projekt: „Der Schatten Gottes: Reise ans Ende Ruandas“ von Véronique Tadjo und „Schädelernte“ von Abdourahman A. Waberi. Dass alle Bücher zum Thema ...

 

Nick Brownlee: Mord in Mombasa

Anna 8. August 2009

 „Mord im Mombasa“ ist der Titel eines Krimis des Engländer Nick Brownlee, der wie der Titel schon sagt in und um Mombasa an der Küste Kenias spielt. Es beginnt mit einem „Bootsunfall“, dem viele Leichen folgen und im Laufe des Buches wird ein ganzer internationaler Verbrecherring aufgedeckt. Die Ermittler, die das schaffen, sind ein ganz ungewöhnliches Gespann, ein kenianischer Polizist, der sich gegen eigene Kollegen im Sumpf von Korruption und anderer Machenschaften durchsetzen muss und ein Engländer, der seit Jahren in Mombasa lebt, ein Schiff hat und  mit Touristen zum ...

 

Wangari Maathai: Afrika, mein Leben

Anna 24. Juli 2008

Afrika, mein Leben, ist der Titel der Autobiographie der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai aus Kenia, der sogenannten „Mutter der Bäume“. 1977 gründete Wangari Maathai die „Green Belt Movement“ Bewegung, in der sich momentan 100 000 Frauen in Kenia engagieren. Die Frauen züchten Bäume, pflanzen diese und forsten so viele abgeholzte Flächen wieder auf, inzwischen sind seit der Gründung über  35 Millionen Bäume gepflanzt worden. In ihrer Autobiographie beschreibt sie ihr bewegtes Leben. Sehr interessant ist dabei die Schilderung ihrer ersten Lebensjahre, die ihre Beziehung zur Umwelt, ...

 

Mewa Mwangi: Das Buschbaby

Tobias Kirsch 23. Juli 2008

„Das Buschbaby “ kommt in einem kleinen Buschkrankenhaus in Kenia zur Welt und erlebt den Alptraum diverser Eltern, es wird gleich nach der Geburt in stockfinsterer Nacht vertauscht. Das mangelnde Licht in dem Krankenhaus führt zu dem Vertauschen und dem nicht Bemerken des Tausches. Und so kommt es, dass am nächsten Morgen ein amerikanisches weißes Elternpaar, das gleich nach der Geburt mit seinem Auto weitergefahren ist, ein schwarzes Mädchen erblickt und ein kenianisches schwarzes Elternpaar, das noch im Krankenhaus ist, einen weißen Jungen. Die Geschichte des weißen Jungen beim schwarzen kenianischen Elternpaar hat der bekannte kenianische Autor Mewa Mwangi in dem ...