Archiv für das Thema 'Autobiographie'

Wangari Maathai: Afrika, mein Leben

Anna 24. Juli 2008

Afrika, mein Leben, ist der Titel der Autobiographie der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai aus Kenia, der sogenannten „Mutter der Bäume“. 1977 gründete Wangari Maathai die „Green Belt Movement“ Bewegung, in der sich momentan 100 000 Frauen in Kenia engagieren. Die Frauen züchten Bäume, pflanzen diese und forsten so viele abgeholzte Flächen wieder auf, inzwischen sind seit der Gründung über  35 Millionen Bäume gepflanzt worden. In ihrer Autobiographie beschreibt sie ihr bewegtes Leben. Sehr interessant ist dabei die Schilderung ihrer ersten Lebensjahre, die ihre Beziehung zur Umwelt, ...

 

Wole Soyinka: Brich auf in früher Dämmerung

Tobias Kirsch 23. Juli 2008

Brich auf in früher Dämmerung , so lautet der Titel der Autobiographie des nigerianischen Literatur-Nobelpreisträgers Wole Soyinka . Es ist sozusagen eine politische Biographie, die ungefähr 50 Jahre politisches Engagement von Wole Soyinka verzeichnet. Sein literarisch-künstlerisches Werk tritt in diesem Buch eher in den Hintergrund. In sein Familienleben gibt er so gut wie keinen Einblick, dafür nehmen seine Freundschaften einen großen Raum ein. Seine Freunde, die ihn begleiteten im Kampf um ein freiheitliches, demokratisches Nigeria , ein Nigeria ohne die diversen (Militär-)Diktaturen der letzten Jahrzehnte. Das Buch ist sehr zu empfehlen für Leser mit Interesse an der politischen Entwicklung ...

 

Alek Wek: Nomadenkind

Tobias Kirsch 23. Juli 2008

Nomadenkind ist die Biographie von Alek Wek - dem Topmodel aus Afrika. Sie beschreibt ihr Leben als Kind im Sudan als Angehörige des Volkes der Dinka. Nach einigen Jahren recht unbeschwerter Kindheit kommt der Bürgerkrieg im Süden des Sudan so nah an ihren Heimatort, dass es zum Alltag wird, auf ihrem Weg zur Wasserstelle an Leichen vorbeigehen zu müssen. Als sie neun Jahre alt ist, flieht ihre Familie zu Verwandten in einem Dorf, in dem Alek klar wird, wie privilegiert sie bisher aufgewachsen ist. Nach einigen Monaten geht die Flucht weiter. Über mehrere Etappen, in denen die große Familie auch getrennt wird, kommt ...

 

China Keitetsi: Tränen zwischen Himmel und Erde

Tobias Kirsch 23. Juli 2008

„Tränen zwischen Himmel und Erde" ist das zweite Buch der ehemaligen Kindersoldatin China Keitetsi, in dem sie eindrucksvoll ihre ersten Jahre nach ihrer Flucht nach Dänemark beschreibt. Dänemark ist der Ort, der ihr die Sicherheit gibt zu überleben, aber das neue Leben - ihr Leben nach dem Leben als Kindersoldatin in Uganda - startet nicht ohne Probleme. Kann es überhaupt ein unbeschwertes Leben danach geben oder werden ihre Erlebnisse als Kindersoldatin immer noch jeden Moment ihres Lebens dominieren? Kann sich ein Mensch davon freimachen? Hören die Alpträume jemals auf? Kann man dies allein ohne Familie in einem fremden ...